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Inhalt:
Mi. 11.02.26

Armut ist keine freie Entscheidung

Neue, strengere Regeln in der Sozialhilfe gelten in OÖ ab 1. Februar 2026.
Das erklärte Ziel ist eine kürzere Bezugsdauer – nicht die Linderung von Armut. Ein Netzwerk aus 46 Sozialorganisationen warnte bereits im Dezember vor den weitreichenden negativen Folgen, fand jedoch bei der Landesregierung kein Gehör.

Diejenigen, die sachlich fundiert für die Bekämpfung von Armut eintreten, erhalten unsere Unterstützung, denn:

„Die Armen gibt es nicht zufällig oder aufgrund eines blinden und bitteren Schicksals. Noch weniger ist Armut für die meisten von ihnen eine freie Entscheidung. Und doch gibt es immer noch Personen, die dies behaupten und damit ihre Blindheit und Grausamkeit offenbaren.“
– Papst Leo XIV., 2025, 
Dilexi Te, §14 

 

Der Anteil der Sozialhilfe am gesamten Sozialstaat wird stark überschätzt und steht in keinem Verhältnis zur öffentlichen Aufregung. Für die ärmsten 2 % der österreichischen Bevölkerung gibt es lediglich 0,4 % des Budgets. 

Diejenigen, die ernsthaft über Gerechtigkeit und Ungleichheit berichten, erhalten unsere Unterstützung, denn:

„Es ist notwendig, weiterhin ‚die Diktatur einer Wirtschaft, die tötet‘ anzuprangern und anzuerkennen, dass, während die Einkommen einiger weniger exponentiell steigen, die der Mehrheit immer weiter entfernt sind vom Wohlstand dieser glücklichen Minderheit. Dieses Ungleichgewicht geht auf Ideologien zurück, die die absolute Autonomie der Märkte und die Finanzspekulation verteidigen.“
– Papst Leo XIV., 2025,
Dilexi Te, §92

 

Bezieher:innen der Sozialhilfe liegen nicht einfach in der Hängematte. 58 % der Bezieher:innen können gar nicht arbeiten. Sie gehen in die Schule oder in den Kindergarten, leben mit Behinderungen oder sind chronisch krank. 34 % stehen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung und suchen vergeblich einen Job. Weitere 8 % arbeiten bereits, jedoch sind ihre Jobs so schlecht bezahlt, dass das Einkommen nicht zum Leben reicht.

Diejenigen, die Arbeit so organisieren wollen, dass es alle ein Leben in Würde ermöglicht, erhalten unsere Unterstützung, denn:

„Die wichtigste Hilfe für einen armen Menschen besteht darin, ihm zu einer guten Arbeit zu verhelfen, damit er sich durch die Entfaltung seiner Fähigkeiten und durch seinen persönlichen Einsatz ein Leben verdienen kann, das seiner Würde besser entspricht. Tatsächlich ist Arbeitslosigkeit viel mehr als das Versiegen einer Einkommensquelle für den Lebensunterhalt. Die Arbeit ist auch das, aber sie ist noch viel, viel mehr. Durch die Arbeit werden wir mehr zur Person, gedeiht unsere Menschlichkeit.“
– Papst Leo XIV., 2025,
Dilexi Te, § 92

 

Wissenswertes über die Neuerungen der Sozialhilfe in Oberösterreich: 

LR Dörfel: Neue Sozialhilfe-Regeln in Oberösterreich mit heute in Kraft

Was sind die sozialpolitischen Ziele? - Sozialplattform OÖ

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