Spiritualität in der Arbeitswelt
Spiritualität – ist das nur etwas für die Kirche am Sonntag, oder hat sie auch unter der Woche, bei der Arbeit, einen Platz? Dieser Frage sind wir heute beim 21. Forum mensch & arbeit nachgegangen.
Spiritualität macht lebendig, hat ihre Wurzeln im Alltag, ist für jeden Menschen anders und hat dennoch mit dem Kollektiv und dem großen Ganzen zu tun – mit einer liebevollen Kraft.

Man spürt sie in der Verbundenheit mit Menschen oder mit der Natur, aber auch darin, dass man sich die Fragen stellt:
- Dort, wo mich das Leben hingestellt hat, was ist mein Auftrag?
- Welche Prinzipien leiten mich in meinem Tun?
Spiritualität entsteht, indem Räume geöffnet und offengehalten werden: Räume für Unterbrechung und Innehalten, für Begegnung und Inspiration, für gelebte Kollegialität und Solidarität.

"Zwischen Arbeiten und Konsumieren soll Stille sein und Freude,
zwischen Aufräumen und Vorbereiten sollst du es in dir singen hören,
Gottes altes Lied von den sechs Tagen und dem einen, der anders ist.
Zwischen Wegschaffen und Vorplanen sollst du dich erinnern
an diesen ersten Morgen,
deinen und aller Anfang,
als die Sonne aufging ohne Zweck
und du nicht berechnet wurdest
in der Zeit, die niemand gehört außer dem Ewigen."
(Dorothee Sölle)
Danke an das wunderbare Vorbereitungsteam, danke an die Impulsgeber:innen Markus Pühringer, Thomas Hammerl und Rosmarie Kranewitter-Wagner, danke an den Treffpunkt mensch & arbeit voestalpine für die Gastlichkeit, danke für das gemeinsame Gedenken an Berthold Pree und danke allen für den guten Geist und den Austausch.