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Inhalt:
Do. 23.04.26

Sozialstammtisch Familie: Großer Druck auf Familien – Solidarität als Antwort

Referent Phillip Narval

Beim Sozialstammtisch Familie am Dienstag, 21. April 2026, trafen sich neun Teilnehmer:innen in kleiner, familiärer Runde zu einem intensiven Austausch. Den inhaltlichen Input lieferte Phillip Narval, Generalsekretär der Lebenshilfe Österreich.

Im Mittelpunkt stand der zunehmende Druck auf Familien, insbesondere durch kapitalistische Strukturen und gesellschaftliche Beschleunigung. Familienpolitik sei in den letzten Jahren vielfach zu kurz gekommen, während Erwartungen und Anforderungen stetig gestiegen seien. Digitale Medien spielen dabei eine große Rolle – nicht nur durch Veränderung von Kindheit und Freizeit, sondern auch durch zunehmenden Vergleichs- und Optimierungsdruck.

 

Referent Phillip Narval

 

Phillip Narval zeichnete einen historischen Bogen von der Industrialisierung bis zur Gegenwart: Wachstum und Konsum hätten zwar Wohlstand geschaffen, aber keine nachhaltige Zufriedenheit. Viele Belastungen seien ausgelagert worden – auf Umwelt, Gesellschaft und einzelne Familien. Erschöpfung zeige sich heute auf vielen Ebenen: durch Pandemie und lange Schulschließungen, durch globale Krisen und Kriege sowie durch das Überschreiten ökologischer Grenzen. Erschöpfte Menschen seien dabei besonders anfällig für Manipulation und Konsumversprechen.

 

Gleichzeitig wurden Alternativen und Handlungsspielräume aufgezeigt: Beispiele aus Finnland (Schulsystem) und Island (Karenzmodelle) zeigen, dass politische Gestaltung möglich ist. Solidarität wurde als zentraler Schlüssel benannt – sowohl im Sozialsystem als auch in neuen gemeinschaftlichen Modellen wie solidarischer Landwirtschaft oder lokalen Basisbewegungen. Veränderung brauche gesellschaftliches Engagement und klare politische Forderungen.

 

In der anschließenden Diskussion wurde betont, wie stärkend Vernetzung unter Familien sein kann. Positiv hervorgehoben wurde auch, dass sich immer mehr Väter aktiv mit ihrer Rolle auseinandersetzen. Soziale Medien wurden nicht nur kritisch gesehen, sondern auch als Chance für Austausch und positive Inhalte. Gleichzeitig wurde auf Probleme wie zunehmende Diskriminierung sowie die ungleiche Verteilung von migrantischen Kindern und Kindern mit Behinderungen im Schulsystem hingewiesen.

 

Das Fazit des Abends: Familien stehen unter großem Druck – aber wir sind handlungsfähig. Nur durch Solidarität, Aufklärung und gemeinsames Engagement können tragfähige Antworten auf die aktuellen Herausforderungen entstehen.

Heinz Mittermayr
Team mensch & arbeit

 

Gesprächsrunde

 

Der Sozialstammtisch ist eine Kooperationsveranstaltung von: Cardijn Haus, Bischöfliche Arbeitslosenstiftung der Diözese Linz, Katholische Arbeitnehmer:innen Bewegung OÖ, ÖGB-OÖ Bereich Bildung und Zukunftsfragen, Sozialreferat der Diözese Linz, Treffpunkt mensch & arbeit Linz-Mitte. Gefördert durch: Österreichische Gesellschaft für politische Bildung.

 

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