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Rückblick: Frauentag in Traun und Ansfelden

Rund um den Internationalen Frauentag (8. März) gab es heuer in Traun und Haid/Ansfelden zwei Veranstaltungen, bei denen verschiedenste politische und kirchliche Frauenorganisationen in Kooperation mit der Betriebsseelsorge/Treffpunkt mensch & arbeit Nettingsdorf auf die aktuelle Situation von Frauen aufmerksam machten.  

In Traun folgten ca. 80 Frauen der Einladung zu einem Frauenfrühstück. Gäste von AMS und Babsi Traun sowie vom ULF (Unabhängiges Landesfreiwilligenzentrum in Linz) berichteten zur aktuellen Situation von Frauen und ihren Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt, von unbezahlter Arbeit und den vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten, die vor allem von Frauen in unserer Gesellschaft geleistet werden.

 

 

Erstmals gelang auch eine Kooperation in der Stadtgemeinde Ansfelden: Am Hauptplatz in Haid wurde bei einem Infostand mit Kaffee, Tee und Kuchen zu Gesprächen über die konkreten Alltagserfahrungen und Lebenssituationen der Frauen vor Ort eingeladen und wichtige Anliegen von den Organisatorinnen festgehalten.

Nicht neu – aber immer noch diskussionswürdig ist, dass sich eine große Gruppe der unselbständig beschäftigten Frauen aufgrund familiärer Sorgearbeit über eine sehr lange Zeitdauer in prekären Beschäftigungsverhältnissen befindet und deshalb finanziell, aber auch bezüglich Job- und Anstellungsmöglichkeiten stark benachteiligt ist. Besonders schwierig ist es für Alleinerzieherinnen – flexible Arbeitszeiten, zu wenig (flexible) Kinderbetreuungsplätze außerhalb der Stadtzentren, schlecht bezahlte Jobs (z. B. Reinigung, Callcenter, Heimarbeit), fehlende öffentliche Verkehrsanbindung (zu lange Fahrzeiten zu Arbeitsplätzen) und hohe Lebenserhaltungskosten machen den Alltag schwierig.

Aber wie das Dilemma „Frau – Familie/Kinder – Beruf – Arbeitsmarkt – Gleichberechtigung“ auflösen? - Viele persönliche Erfahrungen und kritische Anfragen wurden von den Besucherinnen der beiden Veranstaltungen an die Frauenorganisationen herangetragen. Jetzt liegt es bei den Veranstalterinnen, diese an die verantwortlichen Stellen in Politik und Kirche weiterzuleiten.

Als Erkenntnis bleibt: „Gut, dass es den Internationalen Frauentag gibt!“ – In der Region Traun – Ansfelden wurde mit den gelungenen Aktionen auch in diesem Jahr die starke Kraft von Frauen sichtbar, verbunden mit dem Wunsch, sich auch weiterhin – mit lauter Stimme – ins gesellschaftliche, kirchliche und politische Geschehen einzumischen.

 

Maria Fischer, Treffpunkt mensch & arbeit Nettingsdorf

 

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