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Rechtzeitig „den Ream ausi haun“

Ein Impuls zur Sommerzeit von Michaela Pröstler-Zopf

„Den Ream ausi haun“ (Dialekt für: den Riemen raus schlagen/raus nehmen)

Diese Redewendung beschreibt den letzten Akt der ArbeiterInnen in der frühen Industrialisierung. Auf diese Weise brachten sie die Maschinen zum Stillstand.

Heutzutage entsteht oft der Eindruck, die Maschinen wären nicht zu stoppen. Die Maschinen der Industrie laufen ununterbrochen, um den Profit nicht zu schmälern. Vereinbarte Termine „müssen“ gehalten werden.

 

Viele von uns arbeiten, tun, engagieren sich und haben auch in der Freizeit Termine. Manche Arbeit vereinnahmt so sehr, dass danach nur noch Erschöpfung herrscht.

 

In und am Rande der verschiedenen Arbeitswelten tummeln sich viele Menschen, die das Gefühl von „getrieben sein“ teilen. Manche aus Eigenmotivation, viele auch unter Druck von außen.

 

Den Ream ausi haun – das ist ein Spruch aus der Arbeitswelt der frühen Industrialisierung. Riemengetriebe wurden in Transmissionen eingesetzt. Wasser- oder Windräder trieben die Maschinen an. Der Triebriemen war das entscheidende Element, das die Maschinen antrieb und die Kraft des Wasser- oder Windrades übertrug. Am einzelnen Arbeitsplatz wurde der Riemen am Ende des Tages von den ArbeiterInnen herausgenommen. Die Maschine stoppte. Stillstand.

 

„Kommt mit an einen einsamen Ort ... und ruht euch ein wenig aus. …“ Mk 6,31

Die Sehnsucht nach einer Auszeit fühlen viele Menschen. In der Hektik und unter dem Druck des Arbeitsalltags gelingt es nicht immer, diesem Empfinden Raum zu verschaffen. Das Bedürfnis nach Ruhe, einem Ruhetag begleitet die Menschheit von Beginn an. In den Evangelien finden wir Hinweise darauf.

Jesus, der mit seinen JüngerInnen viel unterwegs und tätig war, sieht ihre Erschöpfung. Es blieb nicht mehr Zeit zum Essen, beschreibt das Markusevangelium. Von Jesus selbst kommt der Vorschlag, an einen einsamen Ort zu fahren, das umtriebige Ufer zu verlassen, Ruhe zu suchen und auszuruhen.

 

Tätig sein/Arbeit braucht Unterbrechung

Eine Unterbrechung fördert das Wohlbefinden, erfrischt und gibt neue Kraft.

Möge es vielen tätigen Menschen gelingen, rechtzeitig den richtigen Riemen zu finden, Stopp zu rufen und im richtigen Maß Erholung und Unterbrechung zu bekommen.

Möge es uns gelingen, in unserem Umfeld wahrzunehmen, wo Erschöpfung zu sehen ist, um zum richtigen Zeitpunkt die Einladung zur Ruhe auszusprechen.

 

Wir wünschen einen guten und erholsamen Sommer!

 

 

Die Transmission ist ein historisches Riemengetriebe und gehört zu den Zugmitteltrieben. Typischerweise wurden Transmissionen in der frühen Industrialisierung eingesetzt, die Wurzeln der Konstruktion reichen bis in die Antike. Ein zentrales Element bildet der Treibriemen (Transmissionsriemen).

 

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