Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Menschen
  • Themen
  • Angebote
    • Termine (alle)
Hauptmenü ein-/ausblenden Startseite Suche ein-/ausblenden Barrierefreiheit-Einstellungen ein-/ausblenden
mensch & arbeit
mensch & arbeit
Barrierefreiheit Einstellungen
Schriftgröße
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
Kontrasteinstellungen
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Inhalt:

Schwerpunkt Gerechtigkeit

Unter diesem Motto steht eine Veranstaltungsreihe, die gemeinsam von AK Braunau, ÖGB Braunau und Treffpunkt mensch & arbeit Braunau getragen wird.

Den Auftakt der Reihe machte der Theologe  Mag. Heinz Mittermayr. Mittermayr ist Abteilungsleiter der KAB OÖ und engagiert bei Attac. Er referierte am 4. Oktober in der AK Braunau zum Thema „Biblische Impulse zu einer Gemeinwohl-Wirtschaft als Alternative zu Freihandelsverträgen wie TTIP und CETA“.

In seinem Vortrag informierte er über Parallelen und Gegensätze der Bibel und den Entwürfen des CETA Abkommens. Bei beiden Texten gibt es ähnlich viele Seiten und auch unterschiedliche Auslegungen. Bei beiden Texten stellt sich die Frage: Wer hat sie für wen geschrieben? Und wer sind wir in diesen Zusammenhängen?

Papst Franziskus sagt: “Diese Wirtschaft tötet!“ und meint damit zum Beispiel spekulative Geschäfte, Ausbeutung von Menschen in den sogenannten „Billiglohnländern“, Waffenhandel, Zerstörung der Umwelt durch fehlende Schutzmaßnahmen etc.

Freihandelsabkommen wie CETA und TTIP, die nach dem Prinzip funktionieren, dass sich der Stärkere durchsetzt, verschärfen dieses tödliche System. Betrachtet man das System der Freihandelsabkommen (auch der bestehenden) genauer, ist festzustellen, dass sie dazu beitragen, dass Menschen verhungern, flüchten, sterben und dass die Umwelt zerstört wird, so Mittermayr.

Im Alten Testament ist Gerechtigkeit ein zentraler Punkt. Zum Beispiel ist hier das älteste Sozialgesetz – der freie Sonntag als Tag der Ruhe und Vollendung der Schöpfung, verankert. Es verdeutlicht, dass es darum geht, eine Wirtschaft zu gestalten, der nicht alles unterworfen ist, die nicht das letzte aus den Menschen herausholt, sondern: Es wichtig ist, dass man auch noch Mensch sein kann! Die katholische Soziallehre stellt Personalität, Solidarität, Subsidiarität und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt.

Das interessierte Publikum beteiligte sich rege an der anschließenden Diskussion. Abgerundet wurde der Abend durch die musikalische Begleitung von Eva Putta, Bert Draxler und Walter Krenn.

Weitere Vorträge zu dieser Reihe:

„Steuertricks: Wer bietet weniger?“ mit Dr. Philipp Gerhartinger am 12. Oktober, 19.00 Uhr, AK Braunau

„Für einen gerechten Welthandel – TTIP & CETA stoppen!“ mit Mag.a Judith Vorbach und Martin Windtner am 18. Oktober um 19.00 Uhr, AK Braunau

Wanderausstellung: „Steuertricks: Wer bietet weniger?“ von 3. bis 19. Oktober, AK Braunau, immer zu den Öffnungszeiten der AK, Eintritt frei

 

Bericht: Irene Huss

Fotos: TP mensch & arbeit Braunau

 

Schwerpunkt Gerechtigkeit

 

zurück

nach oben springen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutz
mensch & arbeit


Kapuzinerstraße 84
4020 Linz
Telefon: 0732/7610-3641
mensch-arbeit@dioezese-linz.at
https://www.mensch-arbeit.at
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Herrenstraße 19
4020 Linz
Ihr Kontakt zur
Diözese Linz
anmelden
nach oben springen