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allzeit bereit? Entgrenzung der Erwerbsarbeit: Realitäten, Auswirkungen, Alternativen

Forum mensch & arbeit im Cardijn Haus in Linz

Was ist heute noch als "normal" anzusehen und wohin bewegt sich die Arbeitswelt? Mit der Frage nach "Entgrenzung von Erwerbsarbeit" beschäftigten sich am 24. und 25. März 2017 rund 30 Personen im Rahmen des Forums mensch & arbeit von KAB und Betriebsseelsorge in Linz.

Am Freitag Abend setzten sich die ehrenamtlichen TeilnehmerInnen des Forums mit dem Begriff  "Grenze" in verschiedensten Lebenskontexten und den eigenen Erfahrungen damit auseinander. Am Samstag Vormittag kamen die hauptamtlichen Forumsmitglieder dazu. In gemischten Kleingruppen wurden konkrete Erfahrungen mit "Entgrenzung" in der Arbeitswelt ausgetauscht, zusammengetragen und geclustert.

In einem kurzen Plenumsinput skizzierte Dr. Ansgar Kreuzer, Professor der Fundamentaltheologie an der KU-Linz, die gegenwärtigen Entwicklungen: Subjektivierung von Arbeit, Flexibilisierung hinsichtlich Zeit und Ort sowie Prekarisierung mit dem damit einhergehenden Verlust von sozialer Sicherheit. Zusammengefasst meinte er: "Was derzeit in der Arbeitswelt  stattfindet, ist kein Befreiungsprozess, im Gegenteil, der zu beobachtende Prozess hat ausbeuterische Aspekte." Entgrenzung von Arbeit findet in zeitlicher, örtlicher und stuktureller Hinsicht statt. 

 

"Götzenkritik" als Strategie der Begrenzung

Vonseiten der Theologie und der Kirche gibt es verschiedene spezifische Kompetenzen, um diesen Prozess zu beeinflussen bzw. entgegenzuwirken. Die religiösen Begriffe Rechtfertigung und Gnade, Kontemplation und Spitiualität wieder in den Diskurs hereinzubringen, das Einüben von Solidaritätserfahrungen zu ermöglichen, "Götzenkritik" im Sinne von Ideologiekritik zu betreiben und das Soziale in Kirche und Religion als wichtigen gesellschaftlichen Player zu sehen, hält er für wesentlich. 

 

In Kleingruppen wurden am Nachmittag die Erfahrungen und Erkenntnise reflektiert, vertieft und gebündelt, um sie in einen geplanten Arbeitsschwerpunkt für 2017/18 einfließen zu lassen. Mit einer liturgischen Feier endete am Samstag Abend ein inhaltlich dichtes und anregendes Forum mit dem Resümee: 

Entgrenzung von Arbeit ist je nach Lebenskontext/-phase alles in allem differenziert zu sehen. 

Subsumiert unter dem Begriff "Gerechtigkeit" lässt sich dazu jedenfalls festhalten:

Gerechtigkeit heißt, sich unter   f a i r e n   Bedingungen auf etwas zu einigen. Das gilt auch in Hinblick auf "Entgrenzung der Erwerbsarbeit".

 

elza

Forum mensch & arbeit März 2017
Forum mensch & arbeit März 2017
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