Die Nächsten- und Gottesliebe – wie Karl Rahner sie gereiht hat – stehen im Zentrum der Thora, des Glaubens Israel. Sie schließen die Fremden- und Feindesliebe ein. Damit ist eine Vorgabe gegeben für eine sozial-egalitäre Gesellschaft: alle Menschen sind nicht nur vor Gott gleich, sondern auch in der Gesellschaft. Mit dieser heute mehr denn je aktuellen Forderungen des Jahweglaubens beschäftigte sich eine Gruppe von Haupt- und Ehrenamtlichen der KAB und Betriebsseelsorge Österreich in Rahmen von Biblisch-Theologischen Tagen im Seminarhaus St. Klara in Vöcklabruck.
Gemeinsam gehen, weit gehen, den Körper spüren, der Seele Zeit geben und dabei ruhiger werden und achtsamer, sich von thematischen Impulsen zum Nachdenken anregen lassen, Ausblicke genießen, reden, schweigen, schwitzen und abends gemütlich beisammen sitzen - das war das christlich-spirituelle Viertage-Wandern der KAB "einfach_gehen 2017".
Am 1. Juni 2017 war der Armutsexperte Martin Schenk zu Gast beim 129. offenen Sozial-Stammtisch im Cardijn Haus in Linz. Auf Einladung der Veranstalterkooperation nahm er sich der gesellschaftsrelevanten Frage an: "Wie Neid entgegen treten?"
Im Rahmen des Lehrgangs „global denken, global handeln“ von Südwind und weltumspannend arbeiten, fuhren 12 KursteilnehmerInnen auf Einladung von EU-Parlamentsmitglied Karoline Graswander-Hainz nach Brüssel. Sie besuchten das EU-Parlament und einige Anwaltsorganisationen für Menschen- und ArbeitnehmerInnenrechte. Mit dabei auch Stefan Robbrecht-Roller, Organisationsreferent der KAB OÖ.