Mit großer Dankbarkeit und tiefer Verbundenheit nehmen wir Abschied von Bischof Maximilian Aichern – einem Sozialbischof im besten Sinn des Wortes, einem Wegbegleiter und Ermutiger, einem Freund der Arbeitnehmer:innen und einem wichtigen Mitbegründer der KAB, der Betriebsseelsorge und vieler weiterer sozialer Initiativen in unserer Diözese und darüber hinaus.
Der Name Immanuel bedeutet „Gott mit uns“ und wurde erstmals im Buch Jesaja offenbart – in einer Zeit großer Bedrohung für das Volk Juda. König Ahas regierte in einer Phase politischer Unsicherheit und kriegerischer Bedrohungen durch mächtige Nachbarn. Gerade in dieser bedrängten Lage gibt der Prophet Jesaja eine göttliche Zusage: Das Leid und die Unterdrückung werden ein Ende finden, und eine Zeit des Friedens, des „Shalom“ wird anbrechen.
„Ein Fest funktioniert nur, wenn es die Ausnahme ist. Wird die Realität der Arbeit gefälscht, dann ist zugleich das Fest unmöglich geworden.“ Diesen Satz schrieb Josef Pieper in sein kleines Büchlein „Zustimmung zur Welt, eine Theorie des Festes“.
Am 15. November trafen sich Ehrenamtliche und Hauptamtliche aus den Treffpunkten mensch & arbeit sowie den KAB-Arbeitskreisen in Wels. Sie nahmen sich Zeit, dem Sinn von Arbeit nachzugehen, sowohl persönlich als auch gesellschaftlich.